Infos und Regeln
 
Spielablauf:

Gespielt wird mit dem Grundspiel der siebten Auflage und mit dem Weltmeisterschaftsdeck  2011. Es werden drei komplette Spielrunden mit je vier Spielern (wenn möglich) am Tisch gespielt. In der ersten Runde werden die Spieler zufällig an die Tische gelost. In der zweiten und dritten Runde ist die Tischplatzverteilung absteigend durch die erreichte Turnierpunktzahl festgelegt. Der Startspieler ist gleichzeitig Spielleiter. Jeder Spieler kontrolliert die Ernteabwicklung seines rechten Nachbarspielers.

 
Abweichende Spielregeln:
Der Startspieler und der Zweite erhalten 2 Nährwerte, der Dritte und Vierte je 3 Nährwerte. In allen drei Spielen wird die Karte Familienzuwachs in Runde 5 ausgelegt.
 
Ausbildungen und Anschaffungen:

In der ersten Runde wird  mit „Draft“ aus dem K-Deck gespielt: Jeder erhält 9 Ausbildungskarten, sucht sich eine davon aus und gibt den restlichten Stapel an den linken Nachbarn weiter, der wiederum eine Karte aussucht, usw. bis jeder sieben Karten hat und zwei Karten abwirft. Zuerst werden Ausbildungen ausgesucht, dann 7 aus 9 Anschaffungen, die zum rechten Nachbarn geschoben werden.

In der zweiten Runde spielen wir mit „Lieblingskarten“ aus dem Weltmeisterschaftsdeck. Jeder Spieler sucht sich aus dem gesamten WM-Spieldeck zwei Ausbildungen und zwei Anschaffungen aus (Aussuchen-Reihenfolge Ausbildungen Spieler 1, 2, 3, 4, 4, 3, 2, 1, Anschaffungen Spieler 4, 3, 2, 1, 1, 2, 3, 4). Die übrigen je fünf Karten werden aus dem gemischten Stapel des restlichen WM-Decks verdeckt verteilt (Verteilung der fünf Ausbildungen vor dem Aussuchen der zwei Anschaffungen). Alle Spieler werden vorab gebeten, sich Zettel mit Ihren Lieblingskarten und Ersatzkarten vorzubereiten, damit das Aussuchen flott durchgeführt werden kann.

In der dritten Runde zieht jeder Spieler verdeckt einen griechischen Buchstaben und sucht sich aus diesem WM-Teil-Deck je 7 Ausbildungen und Anschaffungen aus.

 
Schneckenquäler:

Damit wir drei Spiele an einem Tag durchziehen können, wird ein Schneckenquäler als Spielbeschleuniger eingesetzt. Nach genau einer Spielstunde rückt eine Person aus und sucht den langsamsten Tisch. Er setzt sich dazu, übernimmt die Spielleiterfunktion und erlaubt mit Stoppuhr jedem Spieler eine Bedenkzeit je Zug von maximal 20 Sekunden. Wer die Zeit verstreichen lässt, muss die erste mögliche Aktion von links oben beginnend ausführen. Der Schneckenquäler bleibt bis zur nächsten Erntezeit am Tisch und wendet sich dann, wenn erforderlich, einem anderen Tisch zu.

 
Wertung:

Platz 1 erhält acht Turnierpunkte, Platz 2 fünf Turnierpunkte, Platz 3 drei Turnierpunkte und Platz 4 einen Turnierpunkt. Bei gleichen Siegpunkten werden die gemeinsam erreichten Turnierpunkte geteilt. Als Tiebreaker für die Gesamtplatzierung gelten die in den Spielen erreichten Siegpunkte. Sollte wegen geringer Teilnehmerzahl an Dreiertischen gespielt werden, ist die Verteilung sieben, vier und zwei Turnierpunkte.

 
Preise:

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Der Sieger jedes Turnieres qualifiziert sich für die Agricola-Weltmeisterschaft im November 2013 in Wien. Die ersten 10 Spieler erhalten einen Spielepreis. Sonderpreise (keine Doppelpreise) gibt es für das beste Agricola-Kostüm (Kleidung in einer Ausbildungskarte), den besten Jugendlichen (unter 14 Jahren), die beste weibliche Teilnehmerin und die Spieler der besten Mannschaft. Bei der Registrierung am Turniertag können sich je drei Spieler zu einer Mannschaft mit einem Fantasienamen zusammenschließen, deren Turnierpunkte für die Mannschaftswertung addiert werden.